Update: Soforthilfe Corona

27.03.2020

Wie Selbstständige und Unternehmer an Soforthilfen in Höhe von bis zu 30.000 Euro kommen. Informationen zum Antragsverfahren und Antragsformular.

So kommen Selbstständige und Unternehmer an Soforthilfen in Höhe von bis zu 30.000 Euro:

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt: Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

Unter nachfolgendem Link finden Sie alle aktuellen Informationen zur Beantragung, eine Liste mit oft gestellten Fragen (FAQ) und das Antragsformular.

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/


Hier können Sie sich das Antragsformular auch direkt downloaden

Hier finden Sie die FAQs zum Thema Soforthilfe als PDF

Bitte beachten Sie auch die Details zur Antragsberechtigung und Antragsstellung in der nachfolgenden Bekanntmachung vom 22.03.2020

Richtlinie „Soforthilfe Corona“

Hinweise aus der Praxis, die Sie noch nicht zur „Soforthilfe Corona“ wussten

  1. Es ist eine eidesstattliche Versicherung abzugeben, dass alle Angaben wahrheitsgetreu gemacht wurden. Subventionsbetrug ist strafbar (Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe) und kann ggfs. zum Verlust der Gewerbeerlaubnis führen (vgl. Richtlinie „Soforthilfe Corona“ vom 22.03.2020, S. 6).

  2. Vor Inanspruchnahme der Soforthilfe ist verfügbares liquides Privatvermögen einzusetzen. Nicht einzurechnen sind bspw. langfristige Altersversorgung (Aktien, Immobilien, Lebensversicherungen etc.) oder Mittel in angemessener Höhe, die für einen durchschnittlichen Lebensunterhalt benötigt werden (vgl. FAQ’s zum Förderprogramm Soforthilfe Corona, „Privatvermögen“, S. 10).

  3. Die Bewilligungsbehörde (L-Bank) behält sich die Überprüfung der Angaben und entsprechende Übermittlung an die Finanzbehörden vor (vgl. Antrag „Soforthilfe Corona“, Fußnote 5, S. 2).

  4. Belege sind dem Antrag nicht beizufügen. Allerdings müssen alle für die Förderung relevanten Unterlagen ab der Gewährung zehn Jahre lang aufbewahrt werden, da es zu einer Überprüfung der Berechnung kommen kann (vgl. Richtlinie „Soforthilfe Corona“ vom 22.03.2020, S. 8; FAQ’s zum Förderprogramm Soforthilfe Corona, „Belege einreichen“, S. 12).

  5. Die Zuschüsse wirken sich gewinnerhöhend aus und unterliegen den Ertragsteuern, wie Einkommen-, Gewerbe- und Körperschaftsteuer (vgl. FAQ’s zum Förderprogramm Soforthilfe Corona, „steuerliche Behandlung“, S. 12-13).

  6. Unternehmen, bei denen bereits vor der Corona-Pandemie bspw. ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde oder die Voraussetzungen hierfür gegeben sind, sind nicht antragsberechtigt (vgl. FAQ’s zum Förderprogramm Soforthilfe Corona, „Unternehmen in Schwierigkeiten“, S. 12-13).
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